Diese Woche in der Akademie

 

 Osterakademie vom 18.04. - 22.04.2017

"Motive sehen und in eigene Bildsprache umsetzen"

Leitung: Robert Süess,*1950 in Luzern/CH. Lebt und arbeitet als freischaffender Künstler in Dierikon bei Luzern; Grund-ausbildung und Tätigkeit als Typografiker; Fachkurse an der  Kunstgewerbeschule Luzern, Kunstschule Zürich, Meister-Workshops in Kunstakademien; regelmäßige Leitung von Atelier-Workshops, Seminaren und Kursen an verschiedenen Akademien und Kundenevents mit experimenteller Malerei und unterschiedlichen Techniken; Kreativaufenthalte in Fontanile/Piemont, Italien, England, Schottland und Ägypten. Neben zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland sind seine Arbeiten auch in privaten und öffentlichen Sammlungen vertreten.

In der malerischen Auseinandersetzung erleben Sie sich selbst und erarbeiten Ihre eigene Geschichte und Handschrift. Gemeinsam lernen wir, exklusive Motive zu finden und das was wir sehen nicht nur zu reflektieren, sondern dies als eigenen Ausdruck auf die Leinwand bringen. Mit Instinkt und viel Mut zum Experimentieren entwickeln wir eine persönliche Bildsprache. Wir lassen wir uns von der Natur und Umgebung inspirieren und ermalen uns unsere eigene Welt. 

Dieser Kurs richtet sich an Interessenten, die offen sind für neue Wege.

 "Vom Farbigen zum Weißen - Der Reiz des Reduzierten"

Leitung: Gerhard Almbauer, *1957 in Graz. Beschäftigt sich seit seiner Jugend mit Zeichnung und Fotografie, später kommt die Ölmalerei und Collage hinzu. Seit 1989 unzählige Gruppen- und Einzelausstellungen im In- und Ausland. Präsentation der Werke in ausgewählten Galerien in Österreich, Deutschland, Liechtenstein, Italien, Luxemburg, Spanien, der Schweiz sowie auf nationalen und internationalen Kunstmessen bis in die USA. Seit 1999 Dozent an der Kunstakademie Bad Reichenhall in Deutschland. Gerhard Almbauer ist auch Mitbegründer der KUNSTFABRIK WIEN und der Akademie Kloster Neustift in Brixen/I.

Thema unseres Seminars ist es eine reliefartige Oberflächenstruktur mit verschiedenen weißen Materialien herzustellen. Unser Interesse gilt den vielfältigen Nuancen des weißen Pigments und anderer Materialien wie Wachs oder verschiedenen Kreiden. Darüber lassen wir feinste Schüttun-gen heller Farbe fließen. Ein spannendes Seminar auch für Einsteiger


"Intarsientechnik und gebautes Gefäß - Objekt"

Leitung: Renée Reichenbach, *1956 in Jena, 1975 – 1982 Studium und Aspirantur an der Hochschule für Industrielle Formgestaltung Burg Giebichenstein Halle im Fachbereich Keramik; seit 1982 freiberuflich in Halle tätig; seit 1990 Symposien in Deutschland, der Tschech. Republik und Mazedonien 1997 Gastprofessur an der FH Koblenz, Institut für Künstlerische Keramik; seit 1998 Workshops - u.a. an der Fachschule für Keramik, Staatl. Fachschule für Keramikgestaltung, Landshut; seit 1999 Mitglied in der Académie de la Céramique, Genf; 2006 Organisation und Leitung des 2. und 4. Internationalen Keramiksymposiums in Halle, Mitglied der Gruppe 83; 2008 Artist in Residence des Seto International Ceramic & Glass Art Exchange Program, Japan; 2011/12 ff Lehrauftrag an der Hochschule für Kunst und Design, Halle, Dozentin für plastisches Gestalten. Teilnahme an vielen nationalen und internationalen Künstlersymposien; Arbeiten in öffentlichen Sammlungen / works in museums and collections.

Der Workshop beginnt mit der Herstellung farbiger Flächen, aus denen im zweiten Schritt alle möglichen Formen gebaut werden können. Dass man nicht alles vorher erdacht haben muss, sondern sich vom Vorhandenen leiten und inspirieren lassen kann, vielleicht dabei ein Prinzip entdeckt, dass Farb- und Formrhythmus ganz zwingend miteinander verbindet, ist das bestimmende Prinzip dieser Arbeitsweise.

Über viele Jahre hat die Künstlerin eine spezielle Technik entwickelt, bei der eingefärbtes bzw. weißes Porzellan oder farbige Tone einer selbst bestimmten Ordnung folgend in die Oberfläche einer Tonplatte eingewalzt und eingeschlagen werden, bis diese Massen Intarsien gleich in deren Oberfläche eingebettet sind. Dabei können sowohl großflächige Rhythmen entstehen als auch sehr dichte und intensive Strukturen, erinnernd an die vom italienischen Glas her bekannte Millefioritechnik Intension des.

In Verbindung mit der künstlerischen Intension, ein bestimmtes, kostbar anmutendes Objekt zu entwickeln, wirkt der selbst erzeugte Farbrhythmus inspirierend und bestimmt hilfreich die Formfindung mit. Vorstellungen vom Gefäß (Kanne, Schale, usw.) können Ausgangspunkt diesbezüglicher Überlegung sein, ebenso wie die Suche nach einem geheimnisvollen, energiegeladenen, ganz persönlichem Gegenstand. Aus den farbig strukturierten Tonflächen können verschiedenste Formen wie Röhren, Quader, Kuben, Kegelstümpfe und ähnliches entstehen. Mit diesen Einzelformen ist spielerisch freies Finden und Erfinden möglich.